Augmented Reality ist im Smartphone-Browser angekommen

ane, 10. August 2022

Die dritte Dimension fürs Marketing

Augmented Reality – kurz AR – ist für fast alle zugänglich, die über ein Smartphone oder Tablet verfügen. Denn sowohl auf den meisten neuen Android-Geräten als auch auf jedem neueren Gerät mit iOS, respektive iPadOS, ist das jeweilige Framework automatisch installiert, das die Betrachtung von 3D-Inhalten im Browser ermöglicht.

Bei Smartphones und Tablets mit Android heisst das Framework «Google ARCore», bei iPhones und iPads «ARKit».

Gute Chancen, gesehen zu werden: Marktanteile iOS und Android bei 99.2 Prozent

Früher brauchte es für die Nutzung von Augmented Reality immer eine App. Über diese wurden Bild- und Sensordaten ausgewertet und 3D-Inhalte schliesslich lagerichtig im Raum angezeigt. Das hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Die neueren Geräte werden bereits mit den jeweiligen Frameworks von Apple oder Google ausgeliefert. Für Programmierer wird dadurch die Entwicklung von Applikationen einfacher. Zusätzlich sind die Performance und die Präzision verbessert. Und natürlich bietet sich hierdurch die Möglichkeit, direkt via Smartphone-Browser die Anzeige von interaktiven 3D-Inhalten zu initiieren. Das heisst: Jeder, der ein Mobilephone bzw. Tablet einer neueren Generation mit mindestens Android 7.0 Nougat bzw. iOS 11 als Betriebssystem hat, kann Augmented-Reality-Anwendungen via Browser betrachten. Entsprechende 3D-Formate sind USDZ- (Universal Scene Description) von Apple und glTF (Graphics Language  Transmission Format) von Google.

Zusammen verfügen Android und iOS aktuell über einen weltweiten Marktanteil von 99.2 Prozent an der Internetnutzung mit Mobiltelefonen. Dabei beträgt der Anteil von Android 71.7%, jener von iOS 27.5%[1]. Der Anteil AR-fähiger Smartphones wird tiefer sein, weil sich darunter noch Geräte einer Bauart vor 2017 befinden dürften, die dann teils nicht nougat- bzw. iOS-11-fähig sind. Insgesamt ergibt sich eine grosse Schnittmenge an Geräten, die quasi «aus dem Stand» fähig sind, AR-Content anzuzeigen. Tendenz stark steigend!

Ihr Produkt als 3D-Objekt in der Kundenumgebung

Dass AR-Fähigkeiten in den Browsern der Smartphones angekommen ist, erweitert deren Einsatzmöglichkeiten bedeutend. Potenzielle Kunden können sich Ihr Produkt als 3D-Modell virtuell in ihr Büro, ihr Heim, ihre Umgebung, ihr Labor stellen, es drehen und von allen Seiten betrachten. Dies ohne zuvor eine App installieren zu müssen, sondern direkt aus dem digitalen Warenkatalog oder dem Webshop heraus.

3D-Objekte von allen Seiten betrachten

Wie ist das möglich? Das 3D-Objekt wird auf einer Webseite oder in einer App im USDZ- bzw. gITF-Format eingebunden. Beim Aufruf wird das Framework und damit die Kamera des Smartphones oder Tablets aktiviert. Nun muss der Benutzer sein Smartphone in seiner Umgebung «schwenken». Dabei errechnet das AR-Framework mittels Beschleunigungssensoren, Kompass und Kamera verschiedene Eigenheiten des Raumes: Es werden Lage, Proportionen, Flächen, Gegenstände und Lichtverhältnisse der jeweiligen Umgebung kalkuliert. Anschliessend wird das 3D-Modell massstabgetreu oder gar in Realgrösse in der Umgebung platziert. Der Benutzer kann es dann mittels Touchscreenfunktion bewegen, skalieren und betrachten – fast wie ein reales Objekt.

Was bedeutet dies für Sie? Insgesamt eine beträchtliche Erweiterung Ihrer Marketingmöglichkeiten. Sie können Ihr Produkt als 3D-Modell erlebbar machen. Ihre Kunden können es in ihrer Umgebung platzieren und auf sich wirken lassen. Einige Beispiele:

  • Wie sieht die Solaranlage auf dem Dach aus?

  • Wie macht sich das neue Auto auf meinem Parkplatz oder in meiner Garage?

  • An welchem Ort im Labor wollen wir das neue Gerät platzieren?

  • Welches Gartenhaus-Modell wollen wir auf unserem Grundstück bauen lassen?

  • Hat die neue Steuerung Platz am vorgesehenen Ort im Kellerraum?

AR macht Ihr Produkt greifbar

Einerseits kann via AR ohne Ausmessen beurteilt werden, ob ein Produkt sich überhaupt für den Einsatz am vorgesehenen Ort eignet. Also zum Beispiel, ob ein Gerät aufgrund seiner Dimensionen in den dafür vorgesehenen Raum passt. Dann ist da auch der spielerische Aspekt: Es macht Spass und wirkt real, greifbar und begehrenswert, wenn das neue Notebook in 3D bereits auf dem eigenen Schreibtisch steht.

Auf jeden Fall sollten Sie sich überlegen, ob Augmented Reality für Ihr Produkt eine Marketingchance darstellt.

Vorteile von AR auf Mobiles und Tablets

  • AR vermittelt den bestmöglichen virtuellen optischen Eindruck eines physischen Produktes, da es nach allen Seiten gedreht und verschoben werden kann.
  • Ein erster Grössencheck mit dem Objekt in der eigenen Umgebung ist auch am anderen Ende der Welt möglich und spart Anreisen.
  • Auch ausserhalb von Öffnungszeiten vermittelt AR den bestmöglichen visuellen Eindruck.

Nachteile

  • Die Distanz, innerhalb der AR präzise funktioniert, ist auf einige Meter begrenzt. Daher klappt es vermutlich mit der Solaranlage erst auf dem Garagen- und noch nicht auf dem Hausdach.
  • Auf älteren Handys oder solchen mit schlechter Kamera etc. funktioniert AR nicht oder nur unzufriedenstellend. Dies schliesst eine gewisse potenzielle Klientel aus.
  • AR ist ressourcenhungrig. Die Echtzeitberechnungen fordern die Rechenkapazität des Gerätes – und auch die des Akkus. Das Handy kann daher bei sehr langer Nutzung des AR-Modus heiss werden. 

  • Alle diese Nachteile werden in Zukunft sicherlich irgendwann behoben sein. Oder zumindest optimiert.
Hier clicken, um das Modell zu testen

Zum Beispiel: Unser CoWorking-Space als 3D-AR-Modell

Das nebenstehende Modell funktioniert natürlich nur auf mobilen Geräten...

Um potenziellen Besuchern unserer Räumlichkeit und der Grössenverhältnisse vor Ort zu vermitteln, haben wir unseren CoWorking-Space als «Puppenstube» nachgebaut. So lässt sich ein guter Eindruck gewinnen, wie unser Open Space Büro aufgebaut ist – und für wen das Konzept geeignet ist – und für wen eben weniger.

Hier clicken, um das Modell zu testen

Zum Beispiel: Unser CoWorking-Space als 3D-AR-Modell

Um potenziellen Besuchern unserer Räumlichkeit und der Grössenverhältnisse vor Ort zu vermitteln, haben wir unseren CoWorking-Space als «Puppenstube» nachgebaut. So lässt sich ein guter Eindruck gewinnen, wie unser Open Space Büro aufgebaut ist – und für wen das Konzept geeignet ist – und für wen eben weniger.

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AR testen? Einfach den QR-Tag mit dem Smartphone scannen

Dieser QR-Tag führt direkt zum Anschauungsobjekt: Unserem 3D-AR-Modell der OfficeLoft. Einfach mit der Kamera des Smartphones scannen und Link benutzen.

AWE Schaffhausen: Partner für 3D-Content

AWE Schaffhausen schafft seit 2009 3D-Content zur verständlichen Darstellung von komplexen Themen sowie zur immersiven Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen.

Neben klassischen 3D-Visualisierungen und -Illustrationen umfasst das Angebot vor allem Inhalte und Tools im Bereich Augmented Reality und Virtual Reality.

Bei der Erstellung von Objekten und Inhalten für die modernen Technologien setzt AWE dabei auf enge Partnerschaften mit Kunden, die von der Verbindung zwischen Kommunikations- und 3D-Know-How im erweiterten Mass profitieren.

Fragen kostet nichts...

Was brauchen Sie, um Ihre Produkte «AR-ready» zu machen? Wie unterstützt Augmented Reality Ihre Marketingprozesse? Wie aufwendig ist eine entsprechende Produktion und wie lässt sich AR schlussendlich auf Ihrer Site oder in Ihrem Shop einbinden?

Wir stehen Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

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